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05.03.2012 | 16.00
Geothermie-Sprechstunde
Projektinformationen
Basisinformationen
Mittwoch, 03. Februar 2010Basisinformationen zum Projekt Bernried
Projektsteckbrief / Stand Februar 2011
Projektbetreiber |
Bernried Erdwärme Kraftwerk GmbH |
Erschließungskonzept |
Hydrothermal |
Zielnutzhorizont |
Malmkarst |
Bohrbeginn (geplant) |
Frühling 2012 |
Anzahl Bohrungen |
4 (je 2 Förder- und Injektionsbohrungen) |
Tiefe der Förderbohrungen |
ca. 4.750 m |
Tiefe der Injektionsbohrungen |
ca. 4.450 m |
Abstand der Bohrungen übertage |
1.000 m |
Abstand der Bohrungen untertage |
ca. 3.000 m |
Fördertemperatur der Sole |
145-150 °C (erwartet) |
Förderrate |
2 x 125 l/s (erwartet) |
Stromerzeugungsverfahren |
ORC-Anlage (Organic Rankine Cycle) |
Elektrische Leistung |
ca. 9-11 MW (brutto) |
Thermische Leistung |
ca. 14-20 MW (Anschlussleistung) |
Inbetriebnahme |
Fernwärme: Heizperiode 2013/2014 Strom: Mitte 2014 |
Das Geothermieprojekt in Bernried soll durch vier Bohrungen rund 150 Grad heißes Thermalwasser erschließen und nach dessen Nutzung wieder in den tiefen Untergrund zurückleiten. Daraus werden sowohl Strom als auch Fernwärme erzeugt. Rund 55 GWh Strom pro Jahr werden in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden, dadurch können rund 15.000 Haushalte mit umweltfreundlich erzeugtem Strom versorgt werden. An die Fernwärme können sowohl Großabnehmer wie die Klinik Höhenried, Klinik Tutzing und das Buchheim-Museum als auch kommunale Gebäude und zahlreiche Privatabnehmer angeschlossen werden. Nach Inbetriebnahme wird das Kraftwerk rund 70.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen und damit einen wesentlichen Beitrag zu den Energiezielen des Landkreises Weilheim leisten.
Die Auswertung der im Sommer 2009 durchgeführten seismischen Messungen führte im Februar 2010 zur Festlegung des Standortes für das Heizkraftwerk. Im Januar 2011 wurde der Ort für die Injektionsbohrungen festgelegt (Tutzing Süd).
Sobald die Genehmigungen erteilt sind, werden die Bauarbeiten für das Projekt vorbereitet. Nacheinander werden die vier Bohrungen durchgeführt; sämtliche Bauarbeiten an beiden Standorten sollen bis Mitte 2014 abgeschlossen sein.

