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05.03.2012 | 16.00
Geothermie-Sprechstunde
Projekt Bernried
BE Geothermal informierte bei Demo
Donnerstag, 27. Oktober 2011Großes Informationsbedürfnis bei BI-Demonstration
Infos direkt vom Betreiber
Anfang Oktober 2011 hatte die Bürgerinitiative (BI) gegen das Bernrieder Geothermieprojekt zu einer Demonstration eingeladen. Auch BE Geothermal und die Vertreter der Gemeinde Bernried waren mit einem Informationsstand anwesend und stellten sich dem Dialog. Über mehrere Stunden waren Lutz K. Stahl (Geschäftsführer BE Geothermal), Bürgermeister Josef Steigenberger sowie zwei Gemeinderäte gefragte Gesprächspartner: Sehr viele Besucher nutzten die Gelegenheit und erkundigten sich direkt bei den Projekt-Beteiligten, wie es sich mit den verschiedenen Vorwürfen der BI verhält. Dabei zeigte sich immer wieder, dass Vorbehalte gegen das Projekt meist auf falschen Informationen beruhten. Zum Beispiel bleibt der Starnberger See völlig unberührt, wie auch die Geothermie zur Reduzierung von CO2-Emissionen, die für die Klimaerwärmung verantwortlich sind, beiträgt - obwohl oft das Gegenteil behauptet wird.
Lutz K. Stahl: "Wir finden es gut, dass sich die Menschen mit dem Geothermie-Projekt auseinandersetzen, und zu einer demokratischen freien Gesellschaft gehört, dass man sich Proteste anhört und Argumente austauscht - darum waren auch wir hier vor Ort. Ich freue mich daher, dass so viele Betroffene die Gelegenheit genutzt und sich direkt bei uns informiert haben, um sich dann eine eigene Meinung bilden zu können. Denn eine ganze Reihe von gerne vorgebrachten Gegenargumenten halten einer Überprüfung nicht Stand."
So auch das "Lärm-Experiment" der BI: Der von den Demonstranten erzeugte angeblich vergleichbare Geräuschpegel von 161 Dezibel hat nichts mit den tatsächlichen Geräuschen des Kraftwerks zu tun. Denn diese Lautstärke entsteht nur direkt neben der Turbine, die jedoch in einem schallgedämmten Gebäude untergebracht ist. Zudem nimmt Lärm mit zunehmender Entfernung ab, so dass schon an der Kraftwerks-Umzäunung nur noch ein Kühlschrankbrummen vernehmbar sein wird.
Bürgermeister Josef Steigenberger: "Die überwältigende Mehrheit der Bernrieder steht hinter unserem Geothermie-Projekt. Das sieht man auch daran, dass heute nur sehr wenige Bürger aus Bernried, die von dem Projekt unmittelbar berührt sind, hier waren. Das ist ein gutes Signal und passt zu dem Eindruck, den wir bisher in zahlreichen Gesprächen gewonnen haben."

