Aktuelle Termine

Glossar

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Aquifer

Ein Aquifer ist eine wasserführende Schicht im Erdboden, wie z.B. der Malm, der in Südbayern für die Tiefe Geothermie genutzt wird. In Bernried verläuft dieser Jura-Kalk in etwa 4.200 m Tiefe unter Geländeoberkante. Die Malm-Schicht ist hier etwa 500 m dick.


 

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Aufsuchungserlaubnis in Bayern

Eine Aufsuchungserlaubnis ist die rechtliche Grundlage für die Suche nach Thermalwasser. Sie wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie erteilt.

Weiterlesen: Aufsuchungserlaubnis in Bayern

 

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Basel

Basel liegt im Oberrheingraben, einer tektonisch sehr aktiven Gegend. Bestehende Spannungen in der Erdkruste können dort Schadensbeben erzeugen. Die Stadt Basel wurde im Jahr 1356 durch ein Erdbeben stark beschädigt.

Weiterlesen: Basel

 

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Bergamt

Genehmigungen für den Bohrplatzbau und die Bohrungen werden vom Bergamt der Regierung von Oberbayern erteilt. Das Genehmigungsverfahren entspricht einem Bauantrag für ein komplexes Bauvorhaben.

 

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Bohrungen

Die vier geplanten Bohrungen in Bernried werden voraussichtliche eine Länge von ca. 5.000m und eine Tiefe von ca. 4.300m haben. Das Bohren erfolgt fast senkrecht bis die Ziel-Gesteinsschicht erreicht wird; dann wird in den Malm "abgelenkt", um Zugang zu ausreichend Thermalwasser zu ermöglichen.

Weiterlesen: Bohrungen

 

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Dampfschwaden

Dampfschwaden sind im Betrieb der Anlage nicht möglich.
Gekühlt wird mit Luftkühlern, NICHT mit einem Kühlturm.
Wenn die Probebohrung fündig ist, wird in der Testphase höchstens für ein paar Tage Dampf zu sehen sein.

 

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EEG

Das im April 2000 in Kraft getretene Gesetz für den Vorrang von erneuerbaren Energien (Erneuerbare Energien Gesetz - EEG) sichert Betreibern von Stromerzeugungsanlagen, die ihren Strom aus erneuerbaren Energien gewinnen, eine langfristige Abnahmegarantie.

Weiterlesen: EEG

 

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Eigenstrom

Die Stromerzeugungsanlage deckt ihren Strombedarf selbst. Der Großteil des produzierten Stromes wird ins Stromnetz von E.On "eingespeist".

 

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Einspeisevergütung

Die Einspeisevergütung im Rahmen des EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) bestimmt den Strompreis für die jeweilige Art der regenerativen Energiegewinnung. Die Einspeisevergütung richtet sich nach den Kosten für die jeweilige Erzeugungsart. So wird Strom aus Photovoltaik höher vergütet als z.B. Strom aus Windkraft.

Für Strom aus Geothermie beträgt die Vergütung 25,0 Cent pro Kilowattstunde (EEG 2011).


 

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Energiemix der Zukunft

Der Energiemix der Zukunft besteht aus erneuerbaren Energiequellen und soll die Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen zunehmend ersetzen. Da die verschiedenen Arten der regenerativen Energiegewinnung lokal unterschiedlich gut nutzbar sind (z.B. Windräder bevorzugt an den Küsten, Photovoltaikanlagen in Italien), muss der Bürger damit rechnen, dass Anlagen für die Gewinnung von erneuerbaren Energien auch in der Heimatgemeinde gebaut werden.


 

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